Schokoladensorten
Die
Vielfalt und der Variantenreichtum von Schokolade sind schier
unendlich groß. Wir kennen sie pur, mit gemahlenen oder
ganzen Nüssen oder Mandeln. Schokolade wird mit Joghurt
oder Alkohol gefüllt oder mit Keks- und Getreidestückchen
verfeinert. In jüngster Zeit kommen immer mehr ungewöhnliche
Kreationen mit Früchten, Chilistückchen und anderen
Gewürzen auf den Markt. Alle Variationen von Schokolade
basieren jedoch auf den Grundherstellungsrezepturen: Bitter,
Halbbitter, Zartbitter, Vollmilch oder weiße Schokolade.
Das Schokolade nicht nur Kinder glücklich macht ist allgemein
bekannt, denn auch die Erwachsenen naschen gerne einen Riegel
- oder auch die ganze
Tafel. Das macht sich die Werbewirtschaft
zunutze und so haben Süßwaren Werbeartikel ihre Konjunktur
in der „Schokoladen-Zeit“ um Weihnachten und Ostern.
Da bekommt der Kunde oftmals ein chic eingepacktes Pralinée
zum Einkauf dazu oder im wahrsten Sinne des Wortes eine süße
Schokoladen-Figur in buntem Stanniol. Aber auch die Adventskalender
mit dem braunen Schoko-Inhalt sind nach wie vor beliebte Give
Aways.
Bitterschokolade
Bittere Schokolade zeichnet sich durch einen sehr hohen Anteil
von Kakao aus. Dieser liegt bei 70 % oder mehr. Der hohe Kakaoanteil
ist für das ganz besondere Geschmackserlebnis verantwortlich,
der zarte Schmelz bleibt jedoch ein wenig aus. Bitterschokolade
wird vor allem von Erwachsenen bevorzugt, weil Kindern häufig
die Süße im Geschmack fehlt. Übrigens weisen
neueste Studien nach, dass Bitterschokolade sich positiv auf
das Gefäßsystem des Körpers auswirkt. Der Geschmack
der Bitterschokolade passt besonders gut zu scharfen Gewürzkomponenten
wie zum Beispiel Chili. Der Kakaoanteil ist auf der Verpackung
ausgewiesen, je höher dieser ist, desto "wertvoller" ist
die Schokolade.
Zartbitterschokolade
Zartbitterschokolade hat einen Kakaoanteil von ungefähr
55 %, einen Zuckeranteil von 45 % und einen Kakaobutteranteil
von 5 %. Noch immer zählt die Zartbitterschokolade zu den
beliebten Sorten. Die Konsistenz der Zartbitterschokolade ist
wesentlich fester als die der Vollmilchschokolade, denn sie enthält
kein Milchpulver. Zartbitterschokolade eignet sich hervorragend
als Geschmacksträger für verschiedene Füllungen.
So sind zum Beispiel Marzipanbrote und viele Pralinen mit ihr
umhüllt.
Halbbitterschokolade
Halbbitterschokolade ist im Handel eigentlich gar nicht erhältlich.
Meist wird sie lediglich zur Herstellung von Schokoriegeln und
Verzierungen eingesetzt. Die Schokolade ist sehr stabil in ihrer
Form und schmilzt eher schwer. Deshalb ist sie für Dekorationszwecke
bei Torten und Pralinen besonders gut geeignet. Ihre Zusammensetzung
besteht aus 48 % Kakao, 48 % Zucker und 4 % Kakaobutter.
Vollmilchschokolade
Vollmilchschokolade enthält zusätzlich zu den anderen
Bestandteilen einen Anteil nicht unerheblichen Anteil Milchpulver.
Dieser macht ihre Konsistenz wesentlich weicher und zarter als
die der Bitterschokolade. Ihr hoher Zuckeranteil macht sie süßer,
aber auch ein wenig figurunfreundlicher als ihre bitteren Kolleginnen.
Vor allem Kinder mögen den süßen, schokoladigen
Geschmack der Vollmilchschokolade sehr gerne.
Weiße Schokolade
Genau genommen ist weiße Schokolade gar keine Schokolade,
denn sie enthält keinen Kakao. Lediglich die verwendete
Kakaobutter ist Bestandteil der Kakaobohne. Ebenso wie die Vollmilchschokolade
enthält die weiße Schokolade Milchpulver und wird
mit einem hohen Zuckeranteil und Vanille verfeinert. Weiße
Schokolade muss mindestens 20 % reine Kakaobutter enthalten.
Weiße Schokolade wird zum einen als Tafelschokolade angeboten,
findet aber auch in Pralinen Verwendung. Besonders schön
sind Verzierungen aus weißer Schokolade auf Kuchen und
Desserts.